Geburtstag
Am Freitag hatte ich Geburtstag und habe am Samstag dann ein wenig mit ein paar Freunden gefeiert. War ein sehr nettes Wochenende.
Mein Bruder aus Bremen hat mich sogar mit Zotter Schokolade von Björn überrascht. :)
Am Freitag hatte ich Geburtstag und habe am Samstag dann ein wenig mit ein paar Freunden gefeiert. War ein sehr nettes Wochenende.
Mein Bruder aus Bremen hat mich sogar mit Zotter Schokolade von Björn überrascht. :)
In der Nähe meiner Arbeitsstelle befinden sich drei Schulen. Wenn ich morgens zu halb 8 zur Arbeit fahre begenen mir Horden von radelnden Kindern und Jugendlichen.
Die meisten (ca. 80% würde ich mal schätzen) haben garkein Licht am Rad beim Rest kann man von Glück sagen, wenn eines der beiden Lichter funktioniert. Lediglich ältere Radfahrer, ich vermute mal Lehrer, haben in den meisten Fällen zwei funktionierende Lampen am Rad.
Wenn mich meine Erinnerung nicht all zu sehr täuscht war das zu meiner Zeit anders. Bis auf die Sache mit den Lehrern, waren imho die Verhältnisse vertauscht.
Neben der Nichtbeleuchtung der Räder kommt morgens auch immer mehr eine absolute Ignoranz gegenüber der StVo zu Tage. Rechts vor Links ist wohl abgeschafft worden, genauso wie Ampeln, Handzeichen, Bremsen, Klingeln etc.
Mir graut es vor dem Tag an dem mir eine Truppe unbeleuchteter Radfahrer vor die Motorhaube knallen.
Ich habe gestern für eine handvoll Freunde ein leckeres drei Gänge Menü gekocht. Insgesamt waren wir acht Personen. Es gab:
Vorspeise: Mit Frischkäse gefüllte Riesenchampions
Hauptgang: Rinderbraten mit (kleinen) Kartoffeln und Rotkohl
Nachtisch: Toskanische Biskuitbombe
Es war ein wirklich toller Abend. Ich bin immernoch pappsatt *g*. Meine Freundin hab ich schon lange nicht mehr so betrunken erlebt. Heute kommt das große Aufräumen dran, da ich heute Nacht nun überhaupt keine Lust mehr hatte irgendetwas wegzuräumen.
Wenn jemand die Rezepte haben möchte, stelle ich die gerne noch rein...im Moment bin ich allerdings zu müde...ich treffe kaum die Tasten...hatte auch nur 3 Stunden Schlaf.
Eine neue Sucht hat mich erfasst...jeden Abend ab 22 Uhr läuft auf Nick "Invader Zim" eine, in meinen Augen, großartige Cartoonserie. Meine Freundin verflucht den Tag an dem ich auf Zim aufmerksam geworden bin ;).
Siet einigen Tagen ist nun wieder soweit...ich fahre im Dunkeln zur Arbeit...sitze den ganzen Tag in einem dunkeln Büro und fahre im Dunkeln wieder Heim.
Da wundert sich noch einer, dass ich langsam depressiv werde :(.
Habe heute morgen festgestellt, dass die Medikamente die ich nehme (lag von Mittwoch bis Sonntag krank im Bett) doch ganz nette Nachwirkungen habem.
Heute morgen, auf dem Weg zur Arbeit habe ich mich dabei ertappt, wie ich minutenlang auf den Blinker meines Vordermannes gestarrt habe. Als er dann weg war, habe ich erst durch das Hupen meines Hintermannes mitbekommen, dass a) der Blinker weg ist und b) ich doch langsam mal weiter fahren sollte.
"Vanilla Coke" und "Coke light koffeinfrei" haben beide einen gelben Deckel. Nun ratet mal, welches perverse Gesöff sich in meine Kiste verirrt hat? Ich hab es natürlich erst zu Hause bemerkt :(.
Halte mich zur Zeit mit Novalgin und GeloMyrtol über Wasser...irgendwie muß die Arbeit ja gemacht werden. Lange reichen mein Vorräte nicht mehr :(.
Meine Freundin hat heute Geburtstag. Leider ist ihr Geschenk zur Zeit nicht lieferbar :(.
Auch wenn du keine Ahnung hast, dass es diese Seite gibt:
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, ich liebe dich!
Gestern auf dem Weg zur Probe geblitzt worden...mit dem Wagen des Vaters meiner Freundin. Eieiei...das wird wieder was.
Knapp 70 innerorts, allerdings direkt hinter dem Ortsschild, bin schon seit ein paar Jahren kein Raser mehr. War einfach etwas unaufmerksam :(.
Meine Eltern bauen nun seit knapp 5 Jahren ihr Haus um. Obwohl "umbauen" trifft die Sache nicht wirklich. Sie haben ein altes (Baujahr ca. 1750) Fachwerkhaus und renovieren es von unten bis oben: Fundamente, Bodenplatte, Balken, Ausfachungen, Böden/Decken
Sie haben damals (vor ca. 10 Jahren) das Haus gekauft, nachdem mein Vater mit seiner Firma Knkurs anmelden mußte, nachdem er von einem Geschäftspartner über den Tisch gezogen wurde und das Haus meiner Eltern damals in die Konkursmasse mit eingeflossen ist und verkauft werden mußte.
Meine Eltern haben nicht viel Geld, meine Mutter ist Kinderpflegerin und mein Vater trägt Zeitungen aus. Jedoch haben sie sich dazu entschlossen ihre Ersparnisse in das Haus zu investieren.
Beide sind grundehrlich und schaffen es nicht einmal das Finanzamt bei der Steuererklärung zu tuppen (nicht das ich es für richtig halten würde, Steuerhinterziehung ist und bleibt strafbar, jedoch ist bei vielen die Schwelle für Unrecht so gering, dass es fast zu einem Volkssport geworden ist an der Steuererklärung zu drehen. Daher imho ein gutes Beispiel.).
So haben sie dann für die Arbeiten die sich mein Vater nicht zutraute zwei Arbeitslose Handwerker auf Stundenbasis eingestellt. So richtig mit Anmeldung, Versicherung etc.
Nach einer Woche stand jedoch der Zoll mit einem dutzend bewaffneter Beamter bei meinen Eltern vor der Haustür, ihnen läge eine Anzeige vor, dass meine Eltern auf dem Bau Personen schwarz beschäftigen würden (wie sich rausstellte war die Anzeige von den Nachbarn gestellt worden).
Mein Vater ist gesundheitlich ziemlich angeschlagen. Zwei Herzinfarkte, Beipassoperationen, Depressionen und eine andere Sachen haben ihn zu einem Schatten seiner Selbst werden lassen.
Nun stand dieser arme Mann alleine (meine Mutter arbeitet ja den ganzen Tag) den Beamten gegenüber die ihn, der immer ehrlich und rechtschaffend war, bezichtigten die Schwarzarbeit zu fördern. Das hat er nicht verkraftet und ist ausgetickt. Hat die Beamten angeschrieen und ihnen diverse Dinge an den Kopf geworfen.
Durch Zufall bin ich an diesem Tag bei meinen Eltern vorbeigefahren und kam grade noch rechtzeitig, um zu sehen, wie die "zur Hilfe" gerufene Polizei meinen Vater in Handschellen abführen wollte. Da war ich erstmal sprachlos.
Ich habe den Beamten darauf kurz und bündig erklärt, dass es doch wohl unverantwortlich wäre einen schwerkranken Mann so zu behandeln und das, wenn sie ihn jetzt mitnehmen würden, dass wohl seinen Tod bedeuten könnte, weil er das nicht verkraften würde.
Nach über 2 Stunden Erklärungen hatte ich die Beamten dann endlich davon überzeugt, dass niemand auf der Baustelle schwarz arbeitet. Zwischenzeitlich hatte ich noch eine Freundin der Familie angerufen, die sich während dessen um meinen Vater kümmerte.
Nachher habe ich erfahren, dass es den Beamten mit einem einzigen Anruf im Vorfeld gelungen wäre, die Rechtmäßigkeit der Beschäftigung der zwei Männer bei uns in Erfahrung zu bringen.
Meinen Vater hat diese Sache um weitere 10 Jahre mental Altern lassen...die gibt ihm niemand zurück.
Das war vor ca. 1 1/2 Jahren.
Mitlerweile sind die Bauarbeiten schon witer fortgeschritten und es geht daran das Haus im Winter zu heizen. Da sich jedoch der Einbau einer neuen Heizung aus kostengründen erheblich verzögert haben meine Eltern auf den alten Ofen zurückgegriffen mit welchem das Haus bestimmt schon 50 Jahre vor unserem Bezug geheizt wurde. Abgelagertes Holz gibt es genug, immerhin sind bisher ca. 40% der alten Eichenbalken durch neue ersetzt worden.
Mit dem Ofen schaffen es meine Eltern, das Haus, das z.Z. keine Innenwände hat und dessen Fenster aus dünnen Pressholzplatten bestehen auf ca. 15° C zu heizen. Nicht wirklich warm, aber wenigstens erfriert man nicht.
Vor zwei Wochen kam dann das Ordnungsamt vorbei, ihnen Läge einen Anzeige vor, dass meine Eltern behandeltes Holz und Bauabfälle verheizen würden. Die Beamten wurden über die Baustelle geführt und ihnen alles gezeigt und erklärt.
Letzte woche kam dann ein Schreiben, es wäre ein Verfahren gegen meine Eltern eingeleitet worden, da diese auf ihrem Grundstück behandeltes Holz lagern würden und der Verdacht nahe liege, dass sie dieses und andere Bauabfälle in ihrem Ofen entsorgen würden.
Sicher lagert auf dem Grundstück behandeltes Holz, wie z.B. alte Fensterrahmen oder Panele. Allerdings bringen meine Eltern diese regelmäßig zum städtischen Baubetriebshof zur Entsorgung. Das haben meine Eltern beim Besuch der Beamten auch alles erklärt...nur scheinbar hat es keiner verstanden oder verstehen wollen. Es gibt jedoch genug Zeugen und Quittungen für das ganze.
Wie sich rausgestellt hat, stammt auch diese Anzeige von einer Nachbarin.
Ich habe erst heute davon erfahren. Im JuraBlog stand es schon Mitte Mai und auch andere Seiten berichteten von dem Thema, nur an mir ist es vorrüber gegangen.
An der Schule, an welcher ich wohl die zwei prägensten und mit die schönsten Jahre meiner Jugend verbracht habe ist Anfang des Jahres ein Mord an einem 16 jährigen Schüler verübt worden.
Heute Morgen kam ein kurzer Bericht im Fernsehen auf N24 darüber. Hat mich ganz schön runter gezogen und sentimental 15 Jahre zurück blicken lassen.
Meine Freundin hat mich vor ein paar Tagen nach meinen Gefühl bzgl. unserer Beziehung gefragt. Mir sind keine Worte dafür eingefallen. Eigentlich traurig.
Jetzt habe ich ein Lied gefunden, welches genau diese Gefühle ausdrückt, welche ich nicht in der Lage bin selbst in Worte zu fassen. Die Strophen sollte man diesbzgl. allerdings nicht wörtlich nehmen, da meine Freundin durchaus meinen Namen kennt und sie durchaus meine große Liebe ist. Wichtig ist das Gefühl, welches der Song vermittelt. Das passt.
Der Song heißt "Something to die for" von der Band "Slut" und ist auf dem Album "Nothing Will Go Wrong" zu finden.
Da es wohl kein Video zu diesem wunderbaren Song gibt, hier die Lyrics:
so many years from now and far away
I guess you don´t even know my name
so many years when there was nothing to say
but I get arranged somehow
we´re not gonna change it now
as long as you´re here there´s something to die for
my love
as long as you´re near there´s something to cry for
my love
guess I can never find my destiny
guess i can never be blessed with love
I think you will always be a part of me
think I get juiced in it but never get used to it
as long as you´re here there´s something to die for
my love
as long as you´re near there´s something to cry for
my love
as long as you´re here there´s something to die for
my love
´cause time after time there´s something to cry for
my love
my love
Nachtrag: Einen kleinen Teaser zum anhören gibt es bei Last.fm.
Das Wochenende hat mich ziemlich mitgenommen. Ich habe viel zu wenig geschlafen und das rächt sich heute. Ich ahbe Augenringe auf Höhe des Bauchnabels und schaffe es nur m+hselig meine Augen offen zu halten oder meine Finger zu koordinieren.
Dieser Beitrag hat mind. fünfmal länger gebraucht als normal. Das wird kein schöner Tag.
Wie schon in der vorangegangenen Geschichte erwähnt, hatte die Firma bei der ich damals arbeitete ihre Server außer am Hauptfirmensitz auch in Barcelona, Madrid und London stehen. Die heutige Geschichte spielt in London.
Mein Kollege und ich waren nach London geflogen, um unsere Server in einem dortigen Rechenzentrum einzurichten. Unser Cheff weilte schon ein paar Tage vor Ort und wohnte im gleichen Hotel wie wir, mit dem kleinen Unterschied, dass sein "Zimmer" mehr als doppelt so groß war wie unsere zusammen.
Nachdem wir eine Nacht im Hotel verbracht hatten, wir waren erst gegen 23 Uhr angekommen, machten wir uns am folgenden Tag daran unsere Server aufzubauen. Nach knapp 16 Stunden bei gemütlichen 18° C im Serverraum *bibber*, machten wir uns gegen kurz vor Mitternacht wieder auf den Weg in unser Hotel.
Kaum dort angekommen fielen wir auch fast augenblicklich in unsere Betten, nur um kurz darauf durch den Anruf unseres Cheffs wieder geweckt und zu ihm zitiert zu werden.
Dieser hatte sich die ganze Nacht schon mit zwei Prostituierten um die Ohren geschlagen und den dreien war der Alkohol ausgegangen. Dank Sperrstunde gab es auch nirgends etwas zu kaufen. Wir aber sollten uns aufmachen doch noch mal eben 2 Flaschen Whiskey zu besorgen, egal woher.
Der Nachtpotier konnte oder wollte uns nicht helfen, so winkten wir uns ein Taxi herbei und fragten den netten Fahrer woher wir denn jetzt, so gegen 1 uhr morgens, denn den gewünschten Whiskey herkriegen könnten.
Der nette Mann hinter dem Steuer musterte uns dann von unten bis oben und meinte "In den Docks, von den Russen."
Mangels Alternative baten wir ihn also uns dorthin zu bringen.
Dort angekommen ermahnte uns unser Fahrer noch: "Ich lasse den Motor laufen und warte genau 5 Minuten, danach bin ich weg!" Mit einem zunehmend mulmigen Gefühl in der Magengegend stiegen wir also aus und machten uns auf den Weg die 100m zwischen Wagen und dem anvisierten Gebäude zu überwinden.
Kurz bevor wir die Tür erreichten, wurde diese geöffnet und ein Mann wie ein Kleiderschrank trat herraus und fragte uns in gebrochenem Englisch mit deutlichem Osteuopäischem Akzent was wir denn hier wollten. Wir erklärten ihm mit schlotternden Beinen, dass wir gerne 2 Flaschen Whiskey käuflich erwerben würden.
In der Zwischenzeit hatten sich 4-5 weitere Gestalten zu uns gesellt, alle riesig und verdammt furchteinflößend.
Unser Gesprächspartner erklärte uns freundlich, aber bestimmt, dass jede uns Flasche schlappe 140 britische Pfund (das Pfund lag damals bei ca 3 DM...grob geschätzt) kosten würde. Während ich das Geld rauskramte hatte mein Kollege wohl einen Aussetzer und versuchte dem Russen mitzuteilen, dass der Preis ja wohl total überzogen wäre.
Die ganze Litanei sorgte dafür, dass sich die Minen der uns umringenden Gestalten etwas verfinsterten und diese langsam näher kamen.
Quai im letzten Augenblick hab ich unserem Verhandlungspartner dann 300 Pfund in die Hand gedrückt. Ich bekam die 2 Flaschen, schnappte mir meinen Kollegen und machte mich schnellen Schrittes auf den Weg zurück zu Taxi.
Kaum das wir eingestiegen waren gab der Fahrer erstmal richtig Gas und fragte uns dann, was dort so lange gedauert hätte. Als ich ihm dann erklärte das mein Kollge mit den Russen verhandeln wollte und ihre Preispolitik angezweifelt hatte, hat er uns für vollends durchgeknallt und lebensmüde erklärt....und ich bin der festen Überzeugung, dass er damit genau ins Schwarze getroffen hatte.
Ich hatte bis dato und seit dem nie wieder so Muffensausen.
Zu Zeiten der Dotcom-Blase habe ich als System- und Netzwerkadministrator und Programmierer in einem aufstrebenden Unternehmen gearbeitet. Nach dem mein Cheff eine größere Menge an Venture-Kapital auftreiben konnte, orderte er die von ihm als notwendig angesehene Hardware. Diese belief sich auf 32 voll ausgebaute AMI-Megaplex-Server zu je ca. 150kg, die dazu passenden 32 USVs zu je ca. 50kg, 10 großzugig dimensionierte, extra stabile Stahl-Serverschränke zu je ca. 200kg, die dazu passenden 10 Klimageräte mit auch noch mal je ca. 200kg und ne menge Kleimkram wie 3Com- und Cisco-Switches, 32 TFT-Schubladen und was man sonst noch so braucht. Also alles nur vom (damals) Feinsten und Teuersten. Was mein Cheff allerdings nicht eingekauft hatte, war der Installationsservice, er hatte ja mich und meine Kollegen.
Bei der Menge an Material muß ich wohl nicht extra erwähnen, dass dies nicht mit einem kleinen Lieferwagen angekarrt wurde, sondern eines schönen Samstag morgens ein großer Sattelschlepper auf den Hof fuhr. Wenn mein Kollege und ich nicht an diesem Wochenende Überstunden gemacht hätten, wäre uns eine Menge erspart geblieben.
So wunderten wir uns erst nur über den LKW auf den Hof und nochmehr, dass dieser bei uns klingelte. Unsere Firma residierte im dritten Stock eines ehemaligen Verwaltungsgebäudes mitten in einem Industriegebiet.
Der Fahrer, welcher alleine unterwegs war, gab uns zu verstehen, dass er a) schnell weiter müsse und b) nicht im Traum daran denken würd uns beim abladen zu helfen.
Zu der Zeit wußten wir noch nicht was wirklich auf uns zukommen würde und nahmen frohen Mutes den Fahrstuhl um den Kram abzuladen.
Als der Fahrer die Plane öffnete staunten wir nicht schelcht als er uns erklärte, dass all diese Holzkisten für uns wären und wir diese doch jetzt bitte von der knapp 2m hohen Ladefläche abladen sollten. Wir nahmen eine der kleineren Kisten in Angriff, stellten aber schnell fest, dass schon das Abladen dieser Kiste mindestens mit schweren Verletzungen enden und uns ein Abbo bei unserem Orthopäden einbringen würde.
Nun war guter Rat teuer. Aber jung und ideenreich wie wir damals waren fiel uns schnell etwas ein. Auf dem Nachbargrundstück residierte ein Industrieunternehmen, welches Stahl verarbeitete und ein kleine Flotte an großen Diesel-Gabelstaplern unterhielt.
Mit etwas Überredungskunst konnten wir uns einen dieser Stapler organisieren und den LKW bei schönstem Sonnenschein schon mal abladen, so dass der nette Fahrer doch zügig seine Tour fortsetzen konnte.
Als der Sattelschlepper den Hof verlassen hatte, begann für uns Phase 2. Das ganze Material aus dem Freien zumindest schon mal in die Lobby zu schaffen.
Wir hatten uns dazu überlegt, mit dem Stapler die breite Rampe hochzufahren und die Kisten so nahe wir möglich am Eingang auf unsere Ameise zu laden. Wir hatten nur eine Kleinigkeit nicht bedacht.
Vor der Rampe befand sich ein ein Gitterrost, ca. 2m x 3m, unter welchem sich ein ca. 4m tiefer Lichtschacht, für den Keller befand. Auf die Idee das dieses Rost evtl. nicht den 8t Diesel-Stapler tragen würde sind wir natürlich nicht gekommen. Und so kam was kommen mußte, wir nahmen eine Kiste auf die Gabel und fuhren los. Ihr könnt euch sicher unsere Gesichter vorstellen, als sich der Stapler langsam nach vorne neigte und dann die Haltekonstruktion des Gitterrostes mit unglaublichem Lärm den Geist auf- und nachgab. Der Stapler steckte nun in einem ca. 45° Winkel in diesem Loch. Die Gabel mit der Kiste vorne über den Rand und Hinten bis kurz vor die Hinterräder über der Kante.
Das versetzte unserer Laune doch einen herben Rückschlag. Mein Kollege meinte dann, wohl eher aus purer Verzweifelung, als aus weiser Überlegung: "Mo, hol doch mal deinen Wagen und nen Abschleppseil, dann holen wir den fix hier raus."
Das sich mein damaliger 50PS Golf II Diesel an dieser Aufgabe die Zähne ausgebissen und ein Stückweit die Kupplung und Reifen verschlissen hat dürfte wohl jedem klar sein. Der Stapler rührte sich keinen Millitmeter.
Mitlerweile waren auch schon diverse Personen auf uns aufmerksam geworden und schauten uns leicht belustigt bei unserem Treiben zu.
Wir aber nicht dumm, dachten uns "Wir brauche mehr Power!" und liehen uns noch einen zweiten Stapler vom Nachbarn, diesmal einen der ganz großen, die 16t Version. Allerdings war mein Abschleppseil nicht grade für diese Art der Belastung ausgelegt und quittierte die Anschleppversuche mit einem ordentlichen "Twäng" und riss. Der folgende Versuch mit dicken Stahlketten (auch vom Nachbarn) zeigte uns auf, das der Schotteruntergrund unseres Parkplatzes doch eher suboptimal zur Kraftübertragung geeignet war.
Der folgende Ansatz beruhte auf der Annahme, dass der große Stapler ja theoretisch den Kleinen einfach auf die Gabel nehmen könnte, zumindest hatte man uns versichert, dass die Tragkraft ausreichen sollte. Dummerweise hat so ein versenkter Gabelstapler nicht grade das was man einen günstigen Ansatzpunkt zum Anheben nennt. So kamen wir also nicht weiter.
Wir zählten eins und eins zusammen und erhielten zwei, was uns auf die Idee brachte uns noch einen weiteren Stapler zu leihen und den ersten an Ketten aus der Grube zu heben. Die Unternehmen gelang dann schlußendlich auch unter dem Gejubel von schätzungsweise 100 Menschen. Wir hatten wohl sämtliche Betriebe im Industriegebiet lahm gelegt und für eine ordentliche Kabarettnummer gesorgt.
Nachdem die Gabelstapler zurück gebracht waren, halfen uns noch ein paar nette Zuschauer unseren Kram in die Lobby zu verfrachten. Mit ca. 20 Paar Händen ging das relativ fix.
Doch der Tag war noch nicht verobei, immerhin mußten die Gerätschaften ja in den dritten Stock. Daran hatten wir nicht gedacht, als wir unsere Helfer dankend verabschiedet hatten.
In der Annahme nun das schlimmste hinter uns zu haben, immerhin waren die Sachen im Gebäude und nach oben gab es einen Fahrstuhl beluden wir diesen. Die erste Fuhre bestand aus 2 Servern auf der Ameise, eben jene Ameise und uns zweien.
Viel zu spät fiel uns auf, dass das zulässige Gewicht für unseren kleinen Fahrstuhl grade einmal 250kg betrug. Unseren Maltretierungsversuch quittierte er mit einem Totalausfall...wir vermuteten im Nachhinein, dass wohl einfach die Motoren spontan verglüht sind ;) (der Servictechniker erklärte uns, als er ca. 2 Wochen später kam, dass wohl alles neu gemacht werden müßte).
Bis zum Ende der folgenden Woche wurde dann der ganze Kram über die Treppe an den für ihn vorgesehen Ort transportiert...von 10 Leuten.
Die gleiche Menge an Material galt es dann nochmal in London, Madrid und Bracelona zu bewältigen. Dort wurde der Kram aber zum Glück in großen Rechenzentrem aufgestellt, welche a) genügend Mitarbeiter, b) das passende schwere Gerät, c) eine LKW Laderampe und d) einen Lastenaufzug hatten.
Als Kind war ich ein Kotzbrocken. Kamen meine Eltern mit mir auf einen Spielplatz suchten die Anderen Eltern schnell ihre Kinder und Habseligkeiten zusammen und flüchteten. Ich war ein sehr kräftiges Kind, nicht im Sinne von dick. Dazu kam das ich hyperaktiv und durchaus als aggressiv zu bezeichnen war. Kein Segen für meine Eltern.
Ich hatte schon als Kleinkind einen enormen Bewegungsdran, so habe ich mich schon recht früh die bücherregale hoch gehangelt und mich, nachdem ich alles frei geräumt hatte, unter der Decke zum schlafen hingelegt.
Das obligatorische Türgitter, was Eltern immer gerne einsetzen um das eigene Zimmer zum Laufstall umzufunktionieren, hielt mir nicht lange stand und wurde regelmäßig entfernt.
Mit knapp 2-3 Jahren haben ich dann auch mal meinen Buggy in der Fußgängerzone buchstäblich zerfetzt, angeblich weil ich keinen Lolly bekommen habe. Meine Ma war darüber nicht wirklich glücklich und hat mich zu Hause nur meinem Vater in die Hand gedrückt mit den Worten "Nimm ihn, oder ich werf ihn aus dem Fenster!" (Hätte sie natürlich nie gemacht). Kurz darauf ist sie erstmal in die Kur gefahren.
Btw. Erwähnte ich schon, dass wir 4 Kinder waren? Aber wir waren nicht alle so schlimm...zumindest einer war nett ;).
...ist fast Wochenende.
Heute morgen bin ich aus dem Haus und habe erst da festgestellt, dass es vielleicht doch sinnvoll wäre Schuhe anzuziehen. Also wieder rein.
Drinnen hab ich dann gesehen, dass ich vergessen hatte ein Fenster zu schließen. Beim Versuch dieses nach zu holen hab ich dann prompt den Papiermülleimer umgestoßen und den Inhalt quer durchs Arbeitszimmer verteilt.
Ich bin stolzer Besitzer eines der ersten deutschen Ebayaccounts. Allerdings hatte ich mich bisher nur angemeldet und nichts weiter damit gemacht.
Da mein Auto aber dringend Ersatzteile braucht (Bremsen vorne komplett, Auspuff endtopf, Windschutzscheibe) und die Preise bei Ebay doch deutlich unter den Preisen meines Teilelieferanten hier vor Ort liegen, sah ich mich gezwungen meinem Account heute die Jungfräulichkeit zu nehmen.
Ich habe mir einen Sat Bremsscheiben mit Bremsbelägen gekauft. Meine Güte war ich hibbelig und hatte Schiss irgendetwas falsch zu machen oder miss zu verstehen. Mit anderen Worten: Ich habe Rotz und Wasser geschwitzt. Jetzt nurnoch zur Bank und Überweisen. Leider hab ich meine Tanliste zu Hause und sitze grad auf der Arbeit, sonst wäre das alles viel einfacher. Internet-Banking sei Dank.
Am Samstag Abend gab es nach 10 Jahren ein Wiedersehen mit meinen Mitabiturienten von damals. Leider waren von den 45 möglichen nur 15 gekommen, was zwar schade war, die gute Stimmung aber nicht minderte.
Bis 3 Uhr morgens habe ich ausgehalten...eine reife Leistung für mich, der ich doch sonst gerne schon um 9 oder 10 uhr im Bett liege. Die Nachwirkungen spür ich allerdings heute noch, da mein innerer Wecker auch am Wochenende um halb 6 klingelt und danach nicht mehr an Schlaf zu denken ist.
Wir haben uns den ganzen Abend prima unterhalten und festgestellt, dass bei den meisten nur 10kg mehr einen Unterschied zu damals ausmachen ;). Viele sind mitlerweile verheiratet und/oder haben Kinder. Die meisten sind auch das geworden was man erwartet hatte, nur bei dem einen oder anderen ist das Leben ins ganz anderen Bahnen verlaufen als wir es damals vorhergesehen haben.
Natürlich haben wir uns alle versprochen, uns von nun an relativ regelmäßig zu kontaktieren und nicht nur alle 10 Jahre. Mal sehen was daraus wird.
Damit alle Beteiligten die Fotos dieses Abends zu sehen bekommen, plane ich zur Zeit eine Website. Mal sehen ob das was wird.